Sie Schwein, warum grüßen Sie nicht?!

Das Geschäft lief nicht gut, der Kaffee war heiß und stark und wenn´s weiter so lau geblieben wäre, hätte ich mit einem frühen Feierabend rechnen müssen wollen gekonnt zu haben, auf Deutsch gesagt. Über die guten, alten Zeiten sinnend fielen mir wohl die Augen zu und der Kopf auf die Brust für ein kleines Express- […]

Weiterlesen…


Unterwegs im Namen der Liebe

Ich habe dann wie zum Trotz doch noch einige Abschlüsse gemeistert und nun ist es immerhin das elfenbeinfarbene Automobil geworden, mit dem ich meine Brötchen verdiene. Die Zeiten haben sich geändert, war der Taxifahrer während meiner Schulzeit noch eine begehrte und angesehene Persönlichkeit, fällt man heute als Droschkenkutscher eher in die Kategorie Besen oder Häuschen. […]

Weiterlesen…


Taximord in Schweineöde

Macht der Gewohnheit. Vor dem Haus steht der Bäckergeselle Detlef W., um eine zu stoßen. Er hat seit 2 Uhr in der heißen Backstube ohne Unterbrechung Brot und Brötchen geformt, den Ofen bestückt, die heißen Backwaren auf Blechen verteilt und in die Regale auf dem Hof geschoben, wo sie langsam abkühlen können. Jetzt steht er […]

Weiterlesen…


SNÖRP

Beim letzten Laute Kirche Festival in Oberschöneweide teilte meine Band das Line Up mit fünf anderen Bands unter anderem mit einer namens SNÖRP. Häh? Da an diesem Festival der lauten Kirche nur Bands aus Oberschöneweide teilnehmen und ich ich mir einbildete, alle Bands in und um Oberschöneweide persönlich zu kennen oder als belanglos abzutun, wenn […]

Weiterlesen…


Mephistos Erben…

Nachdem ich beim Aufsichtsrat der deutschen Bank abgewiesen wurde (hätte ich sowieso nicht lange durchgehalten, mit den ganzen steifen Typen(innen), kamen für mich noch Lokführer, Pilot und Oberarzt in Frage. Nur wollte mir in meinem zarten Alter von 40 Jahren keiner mehr die Ausbildung bezahlen. Daher also der Entschluss: Droschkenkutscher. Bei Wind und Wetter auf´m […]

Weiterlesen…


Die Phrasendrescher

Jede Geduld hat ihre Grenzen und nach zwei Stunden ist die erste Zeitung ausgelesen. Kein Fahrgast, keinen Cent Umsatz und das Wechselgeld langweilt sich verlassen in der großen, schwarzen Börse. Es besteht Handlungsbedarf, nicht viel, aber immerhin. Sonst ist der Tag versaut, bevor er richtig begonnen hat. Ich fahre zum Bahnhof Schöneweide, da kann ich […]

Weiterlesen…


Fallen leaves

Natürlich, der Frühling findet seine Verehrerinnen–ninnen. Alles sprießt, das Straßencafé  öffnet seine Pforten und lädt vor diesen ein zu Morgenlatte Macchiato mit Keks zum Stibben. Frühling, das ist der  Anfang, das ist die Saat, das ist zartgrün.  Frühling ist Hoffnung, das ist in der Mitte des Monats Mai zu sagen: Ja, morgen, morgen endlich wird […]

Weiterlesen…


Lost and found

Auf diesen beiden Säulen ruht das fundamentale Einkommen des Personenbeförderers im Gelegenheitsverkehr. Auf einem Bein kann man nicht stehen, zwei sind schon mal nicht schlecht, aber nur der dreibeinige Tisch wackelt nicht. Über mein drittes Bein möchte ich an dieser Stelle nicht referieren, bin aber nicht abgeneigt, mal eben darzulegen, wie man sein schmales Gehalt […]

Weiterlesen…


Deutschland, Deutschland über Ungarn

Ein Tag hat sich ins Gedächtnis gebrannt, mit guten und schlechten Augenblicken in der Summe, von historischer Bedeutung und Bedeutung für mich, von dem ich stolz behaupten kann: Ich war dabei. Ich habs miterlebt. Und da ist er, der Tag in meinem Leben, den ich nie vergessen werde, vom Morgen bis zum Abendvollrausch. Man nennt […]

Weiterlesen…


Deutschland – Uber – Alles

Ein Problem, das mich in meinem Job vor neue Herausforderungen stellt, stammt noch aus der letzten Legislaturperiode. Weil es um den Berliner Personenbeförderungsmarkt so gut bestellt ist, da brauchen wir jetzt mehr Angebot. Prompt haben irgendwelche Verwaltungsbeamte, die Büttel der Regierenden, beschlossen, dass es Berlins Taxifahrern viel zu gut ginge und werden das Pbefg (Personenbeförderungsgesetz) […]

Weiterlesen…


Heavy Metal – der Soundtrack meines Lebens

In Kneipen gehen wir ja nicht nur zum Saufen, das geht billiger auch zu Hause vor der Glotze, sondern auch der Geselligkeit wegen und auf der Suche nach einem schönen Gespräch. Wie hoffentlich jeder Leser weiß: Kneipengespräche entwickeln sich, haben manchmal einen roten Faden, manchmal auch nicht, und wie eine Fahne in böigem Wind flattern […]

Weiterlesen…


Es gibt Kloppe für alle!

  Zwei Stimmen habe ich als Anteil auf Deutschlands politischer Bühne. Diese sind gefühlt nur dazu gut, um mit zu entscheiden, ob  der Zirkus auf der populärsten Bühne des Landes unterhaltsam bleibt oder zum Schlaflied wird für die Nation.  Viel versprechen und nichts halten, das ist der Eindruck, der bleibt von der Politik. Eine Partei, […]

Weiterlesen…


Watt für´n schöner Tach…

Ich kann zählen, damit bin ich für meinen Job ausreichend qualifiziert, sagt Travis Bickle. Die ersten vier Schuljahre waren eben die spannendsten. Der Rest macht einen zu schlau für das, was kommt. Er will zum Kudamm und ich schreie vor Glück. Berlin, die Sonne brennt. Ich starte meinen Arbeitstag wie gewohnt. Das verheißungsvolle Klingeln des […]

Weiterlesen…


Jana Groß von Bell Book + Candle im Maulbeermobil

Es ist nun einmal mein Job und ich mag ihn. Das Schöne am Taxifahren sind die Geschichten, die mir erzählt werden von den Fahrgästen. Und man kommt viel rum. Beides mit Euch zu teilen, das ist mein Anliegen. Deswegen laden ich interessante Leute in die Karre und fahre plaudernd durch die Gegend, einfach so, über […]

Weiterlesen…


Feste feiern!

Endlich ist es wieder soweit. Der Herr im Himmel oder von mir aus auch die Drei-Einfaltigkeit hat den Knopf gedrückt, den Schalter betätigt oder den Hebel umgelegt und nu ist’s Sommer, gestern noch bibbern mit Mütze, Schal und Handschuh – heute Schwitzen im knappsten Kleid bei 30 Plus. Der zeitliche Rahmen ist eng, um zwischen […]

Weiterlesen…


The Good, the Bad and the Maulbeermobil

Wo ist es am schönsten ist in Berlin? Natürlich in Köpenick, sagt der Köpenicker. So viel grün. Köpenick ist der schönste Bezirk. Das ist so unantastbar wie der Aufstieg in die erste Liga, irgendwann. Sicherlich sieht der Lichterfelder das etwas differenzierter, auch der Bewohner von Frohnau, Heiligensee und Bewohner des Märkischen Viertels werden anderer Meinung […]

Weiterlesen…