Schmetterlinge und Tschüssikowski

schachPaule der Riesenarsch erzählt mir ernsthaft, er hätte Schmetterlinge im Bauch – und das wegen mir! Dabei bin ich gerade mal zehn, und er ist auch nicht katholisch. Der kann mich mal! Hätte ich ihm bloß nicht erlaubt, mit mir Schach zu spielen. Jetzt hab ich den Scheiß. Irgendwie muss ich ihn wieder los werden – aber wie? OK, ich biete ihm an, wenn er die nächste Partie nicht verliert, darf er wiederkommen. Ansonsten „Tschüssikowski – und zwar für immer!“ Unfair? Ich weiß, aber was würdet ihr denn machen? Puh jedenfalls findet die Idee ok. „Und wenn ich gewinne?“, fragt Paule größenwahnsinnig. Au weia, denke ich, was wird das denn? „Ein Witz, oder?“ knurre ich und lasse mich auf gar nichts ein. Es geht also schon wieder mal quasi um mich. Allerdings spiele ich diesmal selbst – mit Schwarz, mein einziges Zugeständnis! Er zieht unheimlich konzentriert. Mir wird angst und bange, aber ich lasse mir nichts anmerken. Nach einem wilden Gemetzel kommt es zu der folgenden Stellung (s. oben). Er hat sogar einen Bauern mehr, aber ich bin zum Glück am Zuge. Ich hoffe, dass ich wenigstens nicht verlieren werde! Nach dem beiderseitigen Schlagen der Türme muss ich irgendwie seine beiden Bauern vernichten, kann dabei aber meinen eigenen Bauer nicht halten. Aber ein Remis ist eigentlich nicht das, was ich brauche! Als Piepsi maunzend das Zimmer verlässt, ruft ihm Paule hinterher: „Tschüssikowski“, sieht mich an und sagt triumphierend, „aber nicht für uns!“ Was meint ihr? Ich bitte um Hilfe! Liebe Grüße, Clarissa

Galerie

Berufsrisiko

Dieses Bild kommt dem einen oder anderen Leser vielleicht vertraut vor – und ja, zumindest der Stil ist bekannt durch...

Frühlingsvogelcover Editorial

Editorial-Leaks:

Das Maulbärmärzcover gestaltet von HOLOB Statistisch gesehen ist das gar nicht so ungewöhnlich, erleidet doch ca. jeder siebte Maulbär in seinem...

Claaßens Kolumne

Kietzspaziergang in Spananien

Für Dirk, weil der es wissen wollte... Eigentlich bevorzuge ich es, meine Ferien in deutschen Gefilden zu verbringen. Man muss nicht...