Jutta Voigt Portrait

Zwischen Distanz, Skepsis und Hedonismus: »Die Boheme des Ostens«.

Ein Meisterwerk der brillanten Feuilletonistin Jutta Voigt: Klug und unterhaltsam erzählt sie von der Sehnsucht nach einem anderen Leben in der DDR. Künstler, Bohemiens, am realexistierenden Sozialismus Gescheiterte – sie alle suchten das richtige Sein außerhalb der Kontrolle des falschen Systems.

»Ein wunderbares Buch, sehnsüchtig, unverlogen, offen und diskret. Und schön!«
Christoph Dieckmann, DIE ZEIT.

Jutta Voigt, geboren in Berlin, Studium der Philosophie an der Humboldt-Universität, Redakteurin, Essayistin und Kolumnistin bei den Wochenzeitungen Sonntag, Freitag, Wochenpost und Zeit. 2000 Theodor-Wolff-Preis. zuletzt erschien neben „Stierblutjahre“ der Band „Verzweiflung und Verbrechen. Menschen vor Gericht“.

»Jener Westen, der über aller Wirklichkeit schwebte, diese Welt voll herrlicher Dinge, die keinen Preis hatten – dieser Westen war die Erfindung des Ostens.«
Jutta Voigt

4. Schöneweider Herbstlese, Donnerstag, 5.10.2017, 19:00 Uhr
Moving Poets NOVILLA, Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin
Jutta Voigt liest aus „Stierblutjahre“, Anschließend Gespräch mit der Autorin und Buchverkauf

 

Foto: Milena Schlösser / Aufbau Verlag


Matthias Vorbau

Ein Beitrag von Matthias Vorbau

Matthias Vorbau nennt sich Chefredakteur des Maulbeerblattes. Eigentlich ist er Kommunikationsdesigner mit Diplom. Zitat: "Das Leben zwingt einen zu zahlreichen freiwilligen Entscheidungen."