to try! BikeTrial im CAFE-Köpenick

trail 20 Jahre CAFE - und wieder alles neu! An den Anfängen des sonnenbeblumten bunten Hauses in der Seelenbinderstraße stand in der Umbruchzeit 89/90 eher heftigstes politisches Treiben: hitzige Diskussionen, Aktionen und auch anarchistisches Gemenge.... später war das CAFE dann vor allem ein Ort der unpluggedMucke (Twelve Strings, WernerBrothers, Nice Surprise, Uta Köbernick, Spritty & Mary und Stones and Shamrocks und dann rockte/ punkrockte es mit "Tobsucht" und "Notschlachtung". Heutzutage bietet das Haus 14 Bands einen Probeort (2 Räume) und rockt every Freitag und Samstag mit Konzerten junger Bands. Seit ein paar Jahren wird besser gelüftet und vorsichtig "geSPORTet": Wintersport, Volleyball und Kanutouren und nun wird es krasser: "Slacklining" (Balance auf einem Gurtband) und BikeTrial. Wie es wohl fürs CAFE eher passt, sind das dann fast randständige und weniger gehypte Sportfelder abseits vom Trend. Trial-Fahren bedeutet "to try", versuche es. Trial ist Geschicklichkeitsfahren im Gelände und Akrobatik mit speziellen Motorrädern und Fahrrädern. Es geht darum, besonders schwierige Hindernisse ohne Bodenkontakt (Fuss setzen) zu überwinden und abzufahren, sei es krass und steil hinauf oder hinunter oder aus dem Stand 180 Grad um die Ecke. Parcoure der Könner sind kaum zu Fuß abzulaufen. Beim Trial gilt es, das Zweirad in jeder Situation perfekt zu beherrschen. Dabei fahren Trialer nicht nur, vielmehr hüpfen und springen sie über alle nur erdenklichen Hindernisse, oft auch in schwindelerregender Höhe. Körperbeherrschung, Balancegefühl, Konzentration, Kraft, Ausdauer und Mut werden gleichermaßen gefordert und gefördert. Aber auch Fantasie ist wichtig, denn für jede Situation muss die am besten geeignete Fahrtechnik gewählt werden. Grundsätzlich wird BikeTrial mit ungefederten Spezialrädern gefahren. Es gibt zwei Typen - nämlich 20 Zoll und 26 Zoll Trial-Mountainbikes. Besonderheiten sind der fehlende Sattel (beim Motorrad der fehlende Sitz), eine möglichste kleine, leichte und kompakte Bauart, die die nötige Bewegungsfreiheit ermöglicht. Im Wettkampf ist es Ziel, einen vorgegebenen natürlichen oder künstlichen Hindernisparcours möglichst fehlerfrei und ohne Strafpunkte (Bodenberührung) abzufahren. Das CAFE/HdJK hat seit Herbst letzten Jahres Möglichkeiten zum Trainieren für FahrradTrialer geschaffen. Gegenwärtig sind es 7 junge Leute, die sich regelmäßig zusammenfinden, trainieren, probieren und bauen. Das Projekt will dies durch die Anschaffung von verschiedenen Übungsrädern (20 Zoll / 26 Zoll) ausbauen und auch AnfängerInnen die Möglichkeit zum Probieren geben. Auf dem gesamten Festivalgelände (SummerStomp) sollen multinutzbare Hindernisse und Podeste gebaut werden, die vielfältig kombinier- und veränderbar sind. Tipp: Am Sonntag, den 25.4. wird bei einer kleinen FrühlingsTrialJam beim TAG DER OFFENEN TÜR (locker ab 14 Uhr) der Trial-Bereich vorgestellt und biss´l was gezeigt - bei Mucke, Grill und so ... kann mann/frau auch selber mal probieren. Weitere Infos unter: www.trial.hdjk.de

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