Zwischen Märchenbühne und Realität

Türchen 17: Der Weg des Schauspielers Samuel Wolff
Ein Schauspieler mit Leidenschaft - sowohl für die Bühne als auch für die gesellschaftlichen Themen unserer Zeit. Im Interview gibt Wolff tiefe Einblicke in sein künstlerisches Schaffen und sein Verständnis von Theater als Spiegel der Welt.

Sein Werdegang alles andere als gradlinig. Ursprünglich wollte Wolff Philosophie und Politikwissenschaften studieren. „Ich hatte in meiner Schulzeit einen guten Freund, der dann nach Berlin gezogen ist und Schauspiel studiert hat. Da habe ich gemerkt, dass es mir auch liegt, auf der Bühne zu stehen.“

Heute ist der 27-Jährige fester Bestandteil des Ensembles im KungerKietzTheater. Hier brilliert er in Kindertheaterstücken wie „Rumpelstilzchen“: "Die Reaktionen der Kinder sind so unmittelbar. Das Öffnen der vierten Wand und das Einbeziehen des Publikums ist eine tolle Erfahrung."

Doch Wolff sieht Theater nicht als reine Unterhaltung. Für ihn ist die Bühne auch ein Ort, um gesellschaftliche Probleme anzusprechen und neue Sichtweisen zu eröffnen. „Schauspiel kann einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass diese Brücken, die es braucht, damit die Welt wieder etwas friedlicher wird, gebaut werden können.“

Trotz aller Herausforderungen und Hürden der Finanzierung bleibt Wolff optimistisch. Für ihn ist klar: „Als Schauspieler kann ich mit ganzer Hingabe versuchen, das Publikum zu begeistern und für das Theater zu faszinieren.“


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