Ufer frei!

Der Zaun ist weg!
Come here to this gate! Mr. McMahon, Mr. Keane, Mr. Igel, open this gate!
ufrei_001 Mr. McMahon, Mr. Keane, Mr. Igel, tear down this fence! Herr McMahon, Herr Keane, Herr Igel, wenn Sie Investoren suchen, wenn Sie Wohlstand für die die Region wollen, wenn Sie wollen, dass sich der Südosten Berlins entwickelt: Kommen Sie her, an dieses Tor! Herr McMahon, Herr Keane, Herr Igel, öffnen Sie dieses Tor! Herr McMahon, Herr Keane, Herr Igel, reißen Sie diesen Zaun nieder! In den Abendstunden des 8. November 2013 entstand ein weiterer Zugang zur Spree. Es ist nun ein Zaun offen, der bisher das Passieren des Uferweges an der Spree im Berliner Ortsteil Oberschöneweide verhinderte. Die offene Stelle markiert nun ein Transparent mit der Aufschrift „Danke“. Schon seit den 1990iger Jahren versprechen Politiker einen durchgängig nutzbaren Uferweg im Berliner Südosten. Viele Aktive vor Ort kämpfen mindestens ebenso lange für diesen Weg. Die Stelle, die nun geöffnet wurde, war sogar seit Jahren schon von beiden Seiten des Zaunes Tag und Nacht für die Allgemeinenheit zugängig. Auf Kosten des Bezirksamtes Treptow-Köpenick wurde vor Jahren dieser Zaun errichtet.   ufer_frei_plan   Der Zaun war die Grenze zwischen einem bezirklichen Grundstück und der Toruro GmbH, die ein Teil des ehemaligen Transformatorenwerks vermarkten will. Inzwischen gibt es eine „Bürgerinitiative Schöneweider Ufer“, in der Menschen aus Nieder- und Oberschöneweide mit Entscheidern verhandeln, um möglichst schnell die Spree für Anwohner und Besucher erlebbar zu machen. Der Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, Oliver Igel, unterstrich in einer Bürgerversammlung in Oberschöneweide im August 2013 die hohe Priorität der Uferzugänglichkeit in Berlin-Oberschöneweide, wobei die Zaunöffnung hierbei am Rande diskutiert wurde. Mehr Infos dazu hier und hier.
Die Oberschöneweider Spreepiraten lösten 1995 mit einer sehr ungewöhnlichen Aktion die Begrünung einer verwahrlosten Straße aus, die dann sogar zu einem Vorzeigeprojekt innerhalb des Bezirksamtes wurde. Die Gruppe agiert anonym im Sinne eines besseren Wohnumfeldes in Oberschöneweide.
 

Zeitreisen

Die Brüder Götze

Foto: Maulbär-Archiv Es war eines der letzten Spiele, die Walter Götze mit der Berliner Polizei spielte, als er die Beamten im...

Christian Arbeit im leeren Stadion an der Alten Försterei Turnbeutel

Ein Jahr ohne Stadion. Ein Jahr ohne Union?

Foto: Stefanie Fiebrig Bei Union haben sich unterdessen zwangsläufig Dinge verändert, und vielleicht ist manches davon sogar gut. Mit Christian Arbeit,...

Kolumne

Es stinkt zum Himmel

Es kann einem schon manchmal kalt den Rücken hinunter laufen, oder auch die Hitze ins Gemüt treiben und das alles,...