andreas kotes

Hurra, Berlin ist gar nicht unregierbar! Dies behaupten jedenfalls die Direktkandidaten des Bezirkes, die sich unseren Fragen gestellt haben. Lesen Sie hier in den folgenden Tagen bis zur Wahl exklusiv die ungestanzten Antworten der Bewerber um Ihre Stimme!

Heute und jetzt: Andreas Kotes, Piraten, Wahlkreis 6

Was tun Sie für den Weltfrieden?
Ich helfe Menschen, sich zu selbstbetimmten, bewussten und informierten Teilnehmern unserer Gesellschaft auch jenseits des Konsums und der schweigenden Hinnahme der gegebenen Situation zu entwickeln.

Der Stadt Berlin wird häufig nachgesagt, sie sei unregierbar. Stimmt das, und was muss Berlin ganz dringend besser machen?
Berlin wurde – und wird – unregierbar organisiert, mir scheint dies ein hausgemachtes UND gewolltes Problem. Tatsächliche Transparenz und tatsächliche Beteiligung der Bürger – welche ihre Kieze und die lokalen Probleme noch immer am Besten kennen – wären ein Anfang, um verkrustete Strukturen aufzubrechen. Auch in Zeiten leerer Kassen können andere und effektivere Resourcen aktiviert werden, und durch tatsächliche Wieder-Ermächtigung der
durchaus engagierten Mitarbeiter in den verschiedenen Ämtern und Behörden ein Klima der Erneuerung geschaffen werden. Die bereits vorhandene Bereitschaft zur Eigenleistung in Form von ehrenamtlichen Engagements – welches endlich als solches betrachtet und nicht mehr von den Jobcentern sanktioniert werden sollte – könnte bei Verwendung verfügbarer Gelder die Menschen bei der Verwirklichung real notwendiger Lösungen helfen, statt diese nur der Problemverlagerung zum Opfer fallen lassen.

Wenn Sie sich in ihrer politischen Arbeit für Treptow-Köpenick auf ein einziges Thema beschränken müssten: Welches wäre das?
Uneingeschränkte Transparenz des Regierungshandelns inklusive Art, Form und Optionen dazugehöriger Entscheidungsfindung.

Mein Wahlplakat trägt folgenden Slogan:
Berlin braucht aufgewecktes Engagement.

Zur Arbeit fahre ich mit …
VBB oder Fahrrad, öfter gehe ich jedoch zu Fuss.

Hertha oder Union?
Ich stehe Schulter an Schulter mit allen Berlinern Sportlern

Mit den 34 Millionen Euro, die der Nichtbetrieb des BER jeden Monat kostet, würde ich für unseren Bezirk lieber …
Infrastrukturausbau, speziell betreffend Kitas, Schulen und altersgerechtem, sozialen Wohnen sowie der dazugehörigen Nahverkehrsanbindung.

Außerhalb meines Büros und auch nach der Wahl bin ich für Bürgerinnen und Bürger ansprechbar …
per count-piraten@flatline.de, www.facebook.com/piratecount/ oder https://www.twitter.com/piratecount/


Matthias Vorbau

Ein Beitrag von Matthias Vorbau

Matthias Vorbau nennt sich Chefredakteur des Maulbeerblattes. Eigentlich ist er Kommunikationsdesigner mit Diplom. Zitat: "Das Leben zwingt einen zu zahlreichen freiwilligen Entscheidungen."