Aus irgendeiner aberwitzigen Laune heraus hat eben jene Natur mir eine mittelschwere Ancraophobie, also Angst vor Wind mitgegeben. Dies äußert sich zwar nicht gerade so, dass ich panisch werde und Todesängste leide, sobald mich eine Windbö erwischt. Aber mich befällt dann ein unangenehmes Gefühl der Beklom- menheit, für die ich keinerlei rationale Erklärung finde. Die Sorge um verwuscheltes Haupthaar jedenfalls kann ich seit gut 15 Jahren ausschließen. Aber woran liegt es dann? Vermutlich is the answer wie so oft mal wieder blowing in the wind.
Was ein jeder Herbststurm außer meiner seltsamen Empfindungen noch mit sich bringt, ist Laub. Ohne Ende Laub. Laub, so weit das Auge reicht. Ich vermute, dass der Herbst das gar nicht absichtlich macht, aber hier schafft er es, sich wieder mit mir zu versöhnen. Eine weitere meiner Eigenarten ist nämlich, dass ich ziemlich gern mit dem Rechen durch den Garten fege.
Vorausgesetzt, es wütet gerade kein Orkan.
Herbstliche Grüße
Maulbeermeia
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