L’ Enfer c’est les autres

Die Hölle, das sind die anderen – könnte als Motto stehen für die seit 2010 entstandenen Bilder dieses Köpenicker Hobbyfotografen. Es sind die stillen, einsamen, unbestimmten und vielleicht zeitlosen Momente, die er mit seiner Kamera einfängt und festhält. „Lustige bunte Bildchen gibt es schon genug“, sagt er und „Ich habe ja auch mit Farbe begonnen, aber bei manchen Bildern fand ich sie überflüssig und störend.“ Heute sind fast alle Bilder schwarz-weiß, fast alle quadratisch und im schwarzen Rahmen. „Ich möchte Bilder der Stille machen, der Einkehr. Wir nehmen uns viel zu wichtig und hören nicht mehr auf uns und andere und verlieren den Blick, das Gefühl für das, was uns mit uns selbst, aber auch mit anderen, mit der Umwelt, mit Raum und Zeit, mit Vergangenheit und Zukunft verbindet, erdet und Halt gibt.“

Überschrift Zitat: J.P. Sartre


Unterwegs

Vom Spreetunnel zur Spreequelle

oder Ein Weg am Ende des Tunnels Radfahren auf deutschen Straßen ist schon längst nicht mehr eine Frage des Wagemuts. Unter...

Interview

Den Mumm hat keiner

Foto: Sebastian Köpcke Die Bankenkrise hält uns im Würgegriff, beim Verfassungsschutz laufen die Aktenschredder heiß und der neue Hauptstadtflughafen erweist sich...

Kais kleine Köpenick-Kolumne

Die unheimliche Frau Ramelow

Frau Ramelow ist so um die 70, aber äußerst rüstig und agil. Sehr agil. Sie wohnt bei mir in der...