Maulbeerblatt

Das Köpenicker Magazin für Erlesenes

Berlin, Köpenick, Friedrichshagen, Erkner, Schöneweide, Adlershof, Schöneiche, Hirschgarten, Müggelsee

Spannende Lokalnachrichten bieten Information und Reibung, pointierte Kolumnen sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Historische Themen stärken die Identität, Veranstaltungstipps und Erlesenes zum Hören, Sehen und Lesen vermitteln Orientierung. Interviews und Porträts geben interessante Einblicke. Entstanden ist das Magazin Maulbeerblatt in Berlin-Friedrichshagen, einem der glamourösen, liebenswerten Randbezirke der Hauptstadt, Teil Köpenicks, mit über 100 Jahren kreativer Vergangenheit von Wilhelm Bölsche über Johannes Bobrowski bis hin zu aktuellen Künstlern wie dem renommierten Regisseur Leander Haußmann. Das künstlerische Netzwerk um die elf62.net Grafik- und Textagentur strickt mit jeder Print- und Onlineausgabe neue Gewänder für das gar nicht graue Großstadtleben. Aus Berlin.

Galerie

L‘ Enfer c’est les autres

Die Hölle, das sind die anderen – könnte als Motto stehen für die seit 2010 entstandenen Bilder dieses Köpenicker Hobbyfotografen. Es sind die stillen, einsamen, unbestimmten und vielleicht zeitlosen Momente, die er mit seiner Kamera einfängt und festhält. „Lustige bunte Bildchen gibt es schon genug“, sagt er und „Ich habe ja auch mit Farbe begonnen, aber bei manchen Bildern fand ich sie überflüssig und störend.“ ...Gib mir den Rest!


Ist der nett, Mann!

Der Name ist Programm. Der Mann ist aber auch wirklich total nett! Selbst seine Strips sind es, obwohl Nettmann keinesfalls davor zurückscheut, seine Meinung zu sagen. Er jubelt den Leuten alles einfach so unter, die Wahrheit, die Comics. Jeder kriegt sein Nett weg! Immer nett ist auch die Hauptfigur, das Alter Ego des Künstlers, ein Superheld mit Maske und Atomsymbol auf der Brust. Meist lacht der ...Gib mir den Rest!


Ich bin ein Berliner

Vor mehr als 50 Jahren begeisterte John F. Kennedy in Berlin mit diesen Worten bei seiner Rede vor dem Rathaus Schöneberg. 2014 konnten Personen aus 190 verschiedenen Staaten dies von sich behaupten und jeweils mindestens einen Vertreter möchte der Fotograf Georg Krause in seinem Projekt „Ich bin ein Berliner“ vor die Linse bekommen. Ende April besuchte ich den Fotografen und Wahlberliner Georg Krause in seinem ...Gib mir den Rest!


Mit Wort und Witz

Die Künstlerin Sabine Käßner Für Sabine Käßner war mit Familie und Beruf die Kunst lange nur ein Nebenbei, wenn auch ständiger Begleiter. Stift und Papier hat sie immer zur Hand, denn Inspiration kann alles sein. In den letzten Jahren entstanden viele Werke, dabei viel Witziges. Nahezu spielerisch jongliert sie mit Wort und Pinsel. Mit ihren Aquarellen bringt sie nicht nur Farbe, sondern auch ein Schmunzeln auf ...Gib mir den Rest!


Alle lieben Ämi

Wir auch! In der Juli-Ausgabe kommt einen Beitrag über die Entstehungsgeschichte des neuen Kinderbuches von Peggy Villwock. Noch bis zum 27. Juni gibt es die Möglichkeit, das Projekt zu unterstützen und eines der handsignierten Bücher zu ergattern! Mehr unter: www.fischkuss.de oder unter: www.startnext.de/aemi


Messerscharf

Der deutsche Künstler Guido Messer Guido Messer wurde im Jahre 1941 in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires geboren. Nach einer Goldschmiedelehre in Pforzheim besuchte er die Kunst- und Werksschule in derselben Stadt. Im Jahre 1966 ging er nach Stuttgart, um dort an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste bei renommierten Dozenten wie Herbert Baumann und Sonderborg die Bildhauerei zu studieren. Zusätzlich absolvierte Guido Messer eine Lehre ...Gib mir den Rest!


Moskauer Leben

Igor Schestkow (12. Januar 1956 in Moskau) ist ein russisch-deutscher Schriftsteller und Foto-graf. Nach dem Abschluss der Schule studierte er an der mathematischen Fakultät der Lomonossow-Universität. 1978 bis 1988 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und nahm an mehreren Ausstellungen der inoffiziellen Kunst in Moskau teil. 1990 emigrierte er als „jüdischer Flüchtling“ nach Deutschland. Bis 2003 wohnte er in Chemnitz, da-nach in Berlin. In Deutschland zeigte er seine ...Gib mir den Rest!


Die Kunstkaserne

Das Kunst- und Atelierhaus am historischen Flughafen Johannisthal Seit dem 31. Januar gibt es in Johannisthal etwas Neues zu entdecken, die Kunstkaserne Berlin. In dem Gebäude, das früher von der Staatssicherheit zu militärischen Zwecken und anschließend von der Telekom genutzt wurde, können Künstler nun Ateliers für fünf Euro pro Quadratmeter anmieten. Seit 1999 standen die Räume in der oberen Etage leer, was man ihnen teilweise auch ...Gib mir den Rest!


Fordert die Polizei die Papiere, will sie dein Leben sehen

Oder: Ein Computer ohne Drucker ist ein Witz Am Ende ist alles Papier. Wenn seine Zeit gekommen ist, übernimmt es die sichere Herrschaft. Der Papiertiger besiegt immer den lebendigen. Das farbige warme Leben läuft auf graues kaltes Papier zu. Papier ist geduldig. Papier kann warten. Das Wunder der Geburt wird von der Geburtsurkunde bezeugt. Das letzte Papier ist der Totenschein. Fordert die Polizei die Papiere, will ...Gib mir den Rest!


Die Schweineschule

Der Illustrator Karl-Heinz Appelmann Unser Treffen findet in einer Kneipe in Friedrichshagen statt, in die Karl-Heinz Appelmann eine Auswahl seiner verschiedenen illustrierten Bücher mitbringt. In diesem Gewusel von bunten, großen, kleinen, alten und neuen Büchern erzählt er mir aus seinem Leben. Einige der Bücher erkenne ich sofort aus meiner Kindheit wieder – und schon liege ich gedanklich wieder in meinem alten Kinderzimmer, die Beine gekreuzt in ...Gib mir den Rest!


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