L’ Enfer c’est les autres

Die Hölle, das sind die anderen – könnte als Motto stehen für die seit 2010 entstandenen Bilder dieses Köpenicker Hobbyfotografen. Es sind die stillen, einsamen, unbestimmten und vielleicht zeitlosen Momente, die er mit seiner Kamera einfängt und festhält. „Lustige bunte Bildchen gibt es schon genug“, sagt er und „Ich habe ja auch mit Farbe begonnen, aber bei manchen Bildern fand ich sie überflüssig und störend.“ Heute sind fast alle Bilder schwarz-weiß, fast alle quadratisch und im schwarzen Rahmen. „Ich möchte Bilder der Stille machen, der Einkehr. Wir nehmen uns viel zu wichtig und hören nicht mehr auf uns und andere und verlieren den Blick, das Gefühl für das, was uns mit uns selbst, aber auch mit anderen, mit der Umwelt, mit Raum und Zeit, mit Vergangenheit und Zukunft verbindet, erdet und Halt gibt.“

Überschrift Zitat: J.P. Sartre


Glosse

Der Mörder ist immer der Schiri

Jetzt, wo das Wetter wieder so gut ist, dass man keine Ausrede mehr dafür hat in der Wohnung zu bleiben,...

Kais kleine Köpenick-Kolumne

Ich hasse den Frühling!

The return of the Frühlingshasser Blablabla, erwachen aus dem Winterschlaf, bla, Knospen, Blüten, trallala. Juhu. Und alles ohne Unterhemd, barfuß....

Zeitreisen

Die Müggel ist bös

Jahr für Jahr fordern die Gewässer im Südosten Berlins ihre Opfer. Manche werden legendär, andere bleiben gänzlich unerwähnt. Selten findet...