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Ich fühle mich ein bisschen neugeboren. 2008: Ein neues Jahr für uns alle und ein neues Jahr auch für mich: Jetzt bin ich 42. Tatsächlich habe ich die letzten Monate das feste Gefühl gehabt, dass etwas in mir zu Ende geht, dass so manches nicht mehr wie bisher weitergehen soll. Lebensphasen: Durch meine Arbeit als Numerologe habe ich an solchen Vorgängen ein natürliches Interesse und bin immer wieder aufs Neue überrascht zu erkennen, mit welcher Präzision sich das Leben entfaltet. Es hat sich angekündigt, im Innen wie im Außen (was nicht immer angenehm war) und jetzt bin ich einfach nur froh: Wow, mein Leben verändert sich und ich bin dabei!
Was mir u.a. dabei hilft, ist eine einfache Anwendung von Naturgesetzen auf mich selbst. Es ist die Wissenschaft der zeitlichen Rhythmen, von denen ich hier mit Ihnen einen kleinen Ausschnitt teilen möchte:
Der Mondzyklus ist ein 28 Tage langer Kreislauf, der einen erheblichen Einfluss auf organische Prozesse in der Natur und damit auch auf unser tägliches Leben hat. Er bedingt bspw. die Gezeiten, die Ernte, die Schwangerschaft, die weibliche Menstruation, unsere Traumaktivität u.v.m. Dieser Zyklus gliedert sich in vier Phasen, von denen uns Vollmond und Neumond als Wendepunkte am geläufigsten sind.
Übersetzen wir die Dauer des Mondzyklus in Jahre (1 Tag entspräche einem Jahr), gelangen wir zu 28 Jahren. Dies ist ziemlich genau die mittlere Zeit, die es braucht, bis der Planet Saturn einmal durch den Tierkreis gewandert ist. Astrologen bezeichnen daher diese Lebensphase als „Saturn Return“ – die Wiederkehr des Saturn, da sich zu diesem Zeitpunkt der Saturn über dieselbe Stelle im Tierkreis wie zum Zeitpunkt unserer Geburt bewegt. Auch diese „tiefere Oktave“ des Mondzyklus, der Saturnzyklus, hat vier Phasen, die jeweils sieben Jahre umspannen.
Wir können uns die Bedeutsamkeit dieses Zyklus mit einem einfachen Experiment verdeutlichen: Nehmen Sie Stift und Papier zur Hand, zeichnen Sie eine Linie, die Sie, entsprechend dem eigenen Alter, in gleiche Abschnitte unterteilen: Jeder Abschnitt repräsentiert einen 7-Jahres-Zyklus (d.h. 0–7 Jahre, 7–14, 14–21, 21–28, 28–35 usw.). Identifizieren Sie nun bedeutsame innere und äußere Ereignisse bzw. Veränderungen in Ihrem Leben und ordnen Sie diese der Zeitachse zu. Hierbei kann es sich bspw. um private sowie berufliche Umorientierungen, Hochzeiten, Scheidungen, Elternschaft, schwere Krankheiten, bedeutsame Umzüge, aber auch um Lebens- und Sinnkrisen oder Neu- bzw. Umorientierungen handeln.
Es könnte durchaus sein, dass Sie Erstaunliches entdecken: Ereignisse haben nämlich die Tendenz, zum Ende bzw. zum Anfang eines 7-Jahres-Zyklus auf einen Höhepunkt zuzusteuern. Zu Beginn eines Zyklus werden gleichsam die Samen für die nächsten sieben Jahre gelegt, wobei jeder neue Zyklus auf dem Boden des Alten aufbaut. Hier können wir etwas von den größeren Zusammenhängen erkennen, in die wir alle eingebunden sind. Dies kann uns schließlich zu der Erkenntnis bringen, dass das Universum sich durchaus ganz im Sinne seines Erfinders entfaltet. Und das, so finde ich, ist doch eine wirklich gute Nachricht.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß und Einsicht beim Erforschen.

Ihr Beant S. Hergo