Schreckenswurm Wuzilla offenbar immer noch aktiv

Muss Köpenick sich auf weitere Katastrophen einstellen?
Irgendwann im Januar diesen Jahres tauchte es nach langer Zeit wieder aus dem Wuhlesee auf: Wuzilla, das unheimliche Wesen aus einer prähistorischen Zeit, das der Sage nach Unheil über Köpenick bringt, so lange, bis es wieder in den Tiefen des Wuhlesees verschwindet.
Wuhlebär und Erpebär in Furcht vor dem Schreckenswurm Wuzilla vereint
Foto: Lutz Wunder

Der Überlieferung nach erschien Wuzilla erstmals im Jahre 1478 am 21. Juni, ein Tag, an dem große Teile Köpenicks durch einen Brand zerstört wurden. Fortan tauchte das Monster über die Jahrhunderte in unregelmäßigen Abständen immer wieder auf und es gibt Stimmen, die behaupten, daß die Ursache für den großen Köpenicker Stromausfall das plötzliche Erscheinen Wuzillas vor einem bodenbohrenden Arbeiter auf der Salvador-Allende-Brücke war, was zu der fatalen, kabeldurchtrennenden Fehlbohrung führte.

Ob wahr oder nicht, seit diesem Vorfall achten die Köpenicker Bürger besorgt darauf, ob der lilafarbene Schreckenswurm noch aktiv ist, wofür besonders das Verhalten des wilden Wuhlebären ein sicheres Indiz ist. Der bekannte Köpenicker Flussbär traf sich in diesen Tagen in höchst ungewöhnlicher Weise mit seinem Erzfeind, dem Erpebären, ein Vorzeichen für neues Unheil?

Wir hoffen es nicht.


maulbeerblatt ausgabe 58 Editorial

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