Das Wesen aus dem Wuhlesee

Wuzilla verunsichert Köpenicker Bären und Bürger
Es gibt, abgesehen von Silvesterböllern und gelegentlichem Torjubel aus einer alten Försterei, eigentlich nichts, was den wilden Wuhlebären ernsthaft erschüttern kann.
Der wilde Wuhlebär auf der Flucht vor Wuzilla.
Foto: Lutz Wunder

Gar nichts? Doch, seit einigen Wochen wähnt sich unser pelziges Brauntier selbst im dichtesten Uferbuschwerk nicht mehr sicher, denn es ist wieder aufgetaucht: Wuzilla, das schaurige Schlickmonster aus den unerforschten Tiefen des Wuhlesees, vor dem sich selbst Müggula (siehe Artikel im Maulbeerblatt vom September 2018) fürchtet.

Zwar zeigt sich das hübsch gepunktete Horrorwesen mit dem Saugschlund und den scharfen Zoomaugen, denen kein zuckendes Bärenohr entgeht, nur alle paar Jahre, um dann wieder für längere Zeit abzutauchen, aber es geht die Sage, dass Köpenick von Unheil geplagt wird, solange Wuzilla aktiv ist.

Wir wollen an dieser Stelle nicht dem Aberglauben Vorschub leisten, aber das nahezu zeitgleiche Auftauchen von Wuzilla und dem, tragische Verkehrsbehinderungen auslösenden, Auftreten von Rissen in der Salvador-Allende-Brücke stimmen nachdenklich.

Ungleich stärker betroffen ist jedoch zur Zeit der wilde Wuhlebär, dessen Alltag nun von Furcht und Verfolgung geprägt ist – wir wünschen ihm alles Gute!


Maulbärklipp

Sich mit den Großen anlegen

In einem Landkreis, in dem die AfD in der letzten Wahl über 20% der Stimmen holte, tritt Niels-Olaf Lüders für...

Sagenhafte Rätselwelt

Rätsellösung Februarausgabe 2015

Zwar konnte der verzauberte Prinzenkrebs aufgrund des alten Mannes Fehler nicht erlöst werden, aber in unserer sagenhaften Rätselwelt gibt es...

Alfs Allerlei

Es lebe die Natur!

Nun, da ich mir schon wieder mein linkes Bein verknackst habe, bin ich derzeit nicht gut zu Fuß. Und mit...