Hauptstadt unter Null

Obwohl bei Temperaturen um den Gefrierpunkt an guten Tagen nur jede dritte S-Bahn fährt, bei der dann an guten Tagen nur jede dritte Tür defekt ist, haben wir unseren Winterschlaf pünktlich beendet und ein neues Maulbeerblatt an den Start gebracht. Mit dieser 60. Ausgabe begrüßen wir das neue Jahr und eines kann man jetzt schon sagen: Langweilig war 2013 bislang nicht. Wowereit und Platzeck, unsere Sendboten des Fortschritts, zeigten einmal mehr, was es für einen Sozialdemokraten bedeutet, politische Verantwortung zu übernehmen. Willy Brandt ist total im Eimer, das musste Wunderheiler Horst Amann eingestehen. Nachdem sich der Brandenburger Landesvater vergewissert hatte, dass seine telegenen Deichgraf-Gummistiefel noch immer passen, tauschte er darauf hin mit seinem Berliner Schicksalsgenossen kurzerhand den Aufsichtsratsstuhl. Glaubwürdiger lässt sich ein Neuanfang kaum gestalten. Doch halt! Einer hat alle anderen und sich selbst übertroffen – Philipp Rösler stieg als Triumphator aus dem Brunnenloch der Demoskopen. Beinahe 10% für die unterernährte FDP in Niedersachsen, wenn auch als Hungerpaten ihres Koalitionspartners. Und dennoch, alle Achtung! Mit dem neuen Jahr erhofft sich auch Bettina Wulff neues Glück und darüber könnte man nun manchen Herrenwitz machen, aber das sollte man sich spätestens seit dem 'Fall Brüderle' besser dreimal überlegen. Viel Vergnügen wünscht Ihre Maulbeerblatt-Redaktion

Alfs Allerlei

Give Peace no Chance!

Krieg ist eine furchtbare Sache. Keine Frage! Dennoch gab und gibt es immer wieder Menschen, die durch Kriege profitieren....

Karl Koeckenberger vor dem Eingangsbereich des CABUWAZI Künstlerhauses in der Bouchéstraße Stadtentwicklung

Der Bezirk Treptow-Köpenick saniert KünstlerInnen aus ihren Ateliers in der Bouchéstraße

Cabuwazi-Chef Karl Köckenberger vor dem Eingang des sanierungsbedürftigen Gebäudes /// Foto: Matthias Vorbau Dieser Archivbeitrag erschien am 22.12.2020.

Lena in Santiago Unterwegs

Ich bin dann auch mal weg | Teil 3

Foto: Lena Franke Irgendwann saß ich nach meiner Tagesetappe in einem Café laß und genoss die Nachmittagssonne. Da luden mich ein...