Choreograph Kazuma Glen Motomura

"Ich brauche einen Manager!"

Mehr Sport machen, das Rauchen aufgeben, sich endlich um einen neuen Job, mehr Zeit für die Familie, die Altersvorsorge kümmern. Zu Jahresbeginn sind der Mut und die Motivation groß, die eigene Komfortzone zu verlassen und sich an Neues zu wagen. Wir haben Akteure aus dem Berliner Südosten nach Ihren Visionen für das Jahr 2018 gefragt.

Welche konkreten Projekte möchten Sie Ende 2018 erfolgreich umgesetzt haben?
Ich möchte mehr Performances machen und zwar nicht nur in der ganzen Welt sondern vor allem in Friedrichshagen! Zum Beispiel in der Natur, im Rathaus, auf der Strasse, Vorstellungen mit meinen Hiphop-Tanzschülern, in offenen Ateliers und natürlich in den LAKE Studios Berlin.

Wer oder was ist nötig, damit Ihr Plan aufgeht – und was könnte dem entgegenstehen?
Friedrichshagener und viel Publikum. Und Hilfe mit Management und Planung.

Woran werden die Köpenicker Mitmenschen merken, dass Sie Ihre Ziele erreicht haben?
Daran, dass sie nach meiner Performance glücklich nach Hause gehen.

Was werden Sie tun, falls Sie Ihre Ziele nicht erreichen?
Ich würde dann nochmals als Strafe vor dem Publikum tanzen.

Haben Sie privat auch Vorsätze gefasst? Wenn ja, welche?
Ich möchte dieses Jahr versuchen organisierter zu sein. (Ich brauche einen Manager!)

Bitte vervollständigen Sie folgenden Satz: „2018 werde ich in jedem Fall…“
… vieles machen, was ich noch nie gemacht habe. Zum Beispiel Skydiving und Tauchen.

 

Biografie
Halb Japaner, halb Zimbabwer/Südafrikaner, bemüht sich ein ganzer Mensch zu werden. Ausbildung in verschiedenen Kampfkünsten, Straßentanz in New York und zeitgenössischem Tanz am Hunter College und bei europäischen und japanischen Lehrern. Kazuma strebt nach Kommunikation über Kultur und Form(alität) hinaus und arbeitet in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen: Performances in enger Zusammenarbeit mit politischen Aktivitsten und Umweltschützern, Reisen in den Ensembles internationaler Choreographen wie Richard Siegal und Perrine Valli, Lehrtätigkeit, kommerzielle Arbeiten und Tanz ganz allein in freier Natur.
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Foto: Matthias Vorbau


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