Ich sitze im Sprechzimmer für die U4. Ein ungutes Gefühl überfällt mich, denn heute soll mein zwölf Wochen alter Sohn geimpft werden. Natürlich habe ich mir die Info-Broschüren durchgelesen. Habe im Internet geforscht. Dennoch bin ich mir unsicher. Weiß ich über dieses Thema wirklich genug? Ich frage die Ärztin, ob es wirklich sinnvoll ist, das Immunsystem dieses kleinen, völlig gesunden Jungen einer so großen Menge Krankheitserreger auszusetzen. Sie antwortet, während sie die Spritze aufzieht, ja, so sind die Empfehlungen. Es sei das Beste für mein Kind. Und schon hatte mein kleiner Sohn die Spritze im Bein.
Hätte ich vorher das Buch „Impfen Pro & Contra“ von Martin Hirte gelesen, dann hätte ich gewusst, dass ein zwölf Wochen altes Baby noch gar kein ausgereiftes Immunsystem besitzt.

Ich hätte gewusst, dass die meisten Impfstoffe nach einer Beobachtungsdauer von nur drei Tagen als „gut verträglich“ deklariert werden. Langzeitstudien existieren so gut wie nicht. Martin Hirte konnte in seinem Handbuch „für die individuelle Impfentscheidung“ nachweisen, dass statistische Manipulationen im Bereich der Impfforschung „gang und gäbe“ sind. Hirte zeigt auf, dass medizinische Forschung und Fortbildung in erschreckendem Umfang von Pharmaherstellern über „Sponsoring“ gesteuert werden. Erschreckend ist auch die Tatsache, dass die Mitglieder der Ständigen Impfkommission (STIKO) gravierende Interessenkonflikte aufweisen. Diese erhalten von verschiedenen Impfstoffherstellern Vertragshonorare, nehmen regelmäßig an wissenschaftlichen Treffen oder Pressegesprächen teil, die von Impfstoffherstellern organisiert sind, fungieren als Berater oder sitzen in Beiräten und Arbeitsgemeinschaften, die von Impfherstellern finanziert werden.

Das Interesse des Staates und auch überstaatlicher Organisationen wie der WHO an möglichst breit akzeptierten Impfungen schlägt sich in den Impfempfehlungen wieder. In erster Linie verfolgt diese Politik epidemiologische und ökonomische Ziele. Die Belange der Allgemeinheit decken sich hier nur teilweise mit den Interessen des Einzelnen. Es ist eine Glaubens- und Gewissensfrage, ob man sich den abstrakten gesellschaftlichen Zielen wie Krankheitsausrottung und Kostenvermeidung unterordnen will.

Möchte man sich zum Impfthema informieren, fällt schnell auf, dass Medienberichte und Infomaterial einseitig die Gefahren von Krankheiten und den Nutzen von Impfungen in den Vordergrund stellen. Wichtigster Bestandteil dieser Öffentlichkeitsarbeit durch Behörden und Industrie ist es, Angst zu erzeugen, um die Impfmotivation zu erhöhen. Ein ganzer Forschungszweig beschäftigt sich mit der Frage, welches „Angstniveau“ für diesen Zweck optimal ist! Interessant ist auch, dass Ärzte – also Leute, die es wissen müssten – zu den am wenigsten geimpften Bevölkerungsgruppen gehören.

Im ersten Teil des Ratgebers deckt Hirte Hintergrundinformationen zum Thema Impfen auf. Im zweiten Teil geht er detailliert und übersichtlich auf die jeweilige Erkrankung, den Impfstoff, die Wirkung und Notwendigkeit der Impfung sowie auf mögliche Nebenwirkungen ein. Im Anhang befindet sich ein Entwurf über zurzeit in Deutschland praktisch umsetzbare Möglichkeiten für eine individuelle Impfentscheidung.

Weitere aktuelle Infos zum Thema Impfen findet ihr unter:
www.individuelle-impfentscheidung.de