Wie man’s besser machen kann

Uwe Salzwedel von den LINKEN will Landrat in MOL werden
Der Rehfelder Uwe Salzwedel kann auf eine lange Zeit als Kommunalpolitiker zurückblicken. Als Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses im Kreistag von MOL weiß er um die Sorgen und Nöte im Landkreis.
Landratskandidat Uwe Salzwedel von DIE LINKE im Kalk Talk-Interview in Rüdersdorf
Foto: M. Vorbau

Der Lehrkörper

Seit 1991 ist Uwe Salzwedel Gymnasiallehrer und auch Klassenlehrer in seinem Heimatort Rüdersdorf. Ihm sind  neben dem Fachlichen auch das Vermitteln sozialer Kompetenzen ein wichtiges Anliegen. Er gibt das Fach Geschichte und interessiert sich auch nach 36 Jahren Schuldienst immer noch für die Gründe menschlichen Handelns in bestimmten historischen Situationen – auch wenn dabei vielleicht das eigene Leben der Protagonisten auf dem Spiel stand. Neben reichlich sportlicher Betätigung (Volleyball und Fußball) bevorzugt er auf literarischem Felde Biografien, bei deren Lektüre er „auch noch was lernen kann.“

 


Salzwedels To-do-Liste

Im Falle seiner Wahl wolle er sich für eine bessere Kommunikation in der Verwaltung aber auch zwischen Verwaltung und Bürgern einsetzen. Auf  Uwe Salzwedels To-do-Liste stehen u. a. eine forcierte Wirtschaftsförderung sowie eine vernünftige Kulturlandschaft mit einem eigenen Kulturkalender für den Landkreis (!)

Des Weiteren müsse die Straßenbahn in Strausberg weiterfahren und überhaupt das Mobilitätsangebot für Anwohner im berlinfernenRaum erhöht werden. Dabei legt er Wert darauf, dass die Schülerbeförderung die Eltern nichts kosten dürfe, „denn Bildung ist gesetzlich vorgeschrieben und dann kann doch der Weg dorthin nicht kostenpflichtig sein.“ Nicht zuletzt müsse ärztliche Versorgung dringend weiter ausgebaut werden.


Wahlentscheidung mit 16

Doch nicht nur der parteiübergreifend anerkannte und respektierte Amtsinhaber Gernot Schmidt steht einer Wahl Salzwedels zum Landrat  im Wege. Der Pädagoge selbst hat ein hausgemachtes Problem: Zwar gab er seinen wahlberechtigten Schülern den subtilen Hinweis, dass sie ihn endlich loswerden könnten und zwar indem sie am 26. September einfach seinen Namen auf dem Wahlzettel ankreuzten. Doch allein der Gedanke an den Verlust des beliebten Lehrkörpers lässt den einen oder die andere sein oder ihr Kreuz vielleicht an einer Stelle setzen, die sicher stellt, dass Herr Salzwedel weiterhin zum Unterricht erscheint.

Mehr Themen und Positionen gibts hier im Video. Und hier gibts noch mehr Interviews zur Kommunal- und Bundestagswahl 2021.


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