50 Ausgaben, das klingt so endgültig, das klingt nach Ewigkeit, nach Goldener Hochzeit, erfülltem Arbeitsleben, nach Pensionsanspruch und Seniorenresidenz – doch halt! Ein solcher Nachruf wäre verfrüht, haben doch die Maulbeerblattmacher bislang gerade einmal fünf flotte Jahre mit der Produktion ihrer bunten Hefte zugebracht. Das entspricht allenfalls – wenn überhaupt – einem halben Hundeleben. Bei ausgewogener Ernährung und guter Pflege können selbst Meerschweine älter werden. Worüber reden wir also?
Über Tellerwäscher, die noch immer keine Millionäre sind? Darüber, wie die Idee nach den Sternen zu greifen, sich seither mit den Mühen der Ebene plagt? Über ein verlässliches Netzwerk aus Mitstreitern und Sympathisanten, welches das Ganze ambitioniert am Laufen hält?
Ja, von all dem könnte hier die Rede sein, vor allem aber von der Zuversicht, dass weitere Etappen folgen, dass sich auch für das Maulbeerblatt der Weg als Ziel erweist. So wollen wir weiterhin das Geschehen im Berliner Südosten mit wachem und kritischem Blick begleiten, eigenwillige Menschen vorstellen, historische Bezüge herstellen, kulturelle Ereignisse ins Rampenlicht rücken und unsere Leser mit Nachdenklichem und purem Nonsens unterhalten.
Dabei bleiben wir dem 1. FC Union treu, der anspruchsvollen Schachgemeinde und nicht zuletzt dem verwöhnten Fanclub unserer einfallsreichen Küchenfee. Auch brisante Themen, wie der Großflughafen Schönefeld, werden uns weiterhin begleiten. Wir wünschen Frieden für die ganze Region und plädieren für einen Neustart in Sperenberg.
Veränderung ist jedoch keine Forderung, die sich allein an andere richtet. Auch das Maulbeerblatt ist weiterhin bemüht, immer wieder inhaltlich und in seinem äußeren Erscheinen über sich selbst hinaus zu wachsen, um für Leser und Anzeigenkunden gleichermaßen interessant und relevant zu sein. Neben der monatlichen Printausgabe wird sich das Augenmerk der Agentur elf62 künftig noch stärker auf die Webpräsenz des Maulbeerblattes richten. Das Internet erlaubt Unmittelbarkeit und Interaktion mit unseren Lesern. Zugleich ist die Webseite ein öffentliches Archiv, in dem man auch später frühere Ausgaben einsehen kann. Ein aktueller Veranstaltungskalender wird zudem den Informationswert der Seite steigern.
Wir haben uns viel vorgenommen, schon deshalb muss sich die Erde wohl noch etwas weiter drehen.Ein halbes Hundeleben
Mit dieser Jubiläumsausgabe meldet sich das Maulbeerblatt im Jahr 2012 zurück.
50 Ausgaben, das klingt so endgültig, das klingt nach Ewigkeit, nach Goldener Hochzeit, erfülltem Arbeitsleben, nach Pensionsanspruch und Seniorenresidenz – doch halt! Ein solcher Nachruf wäre verfrüht, haben doch die Maulbeerblattmacher bislang gerade einmal fünf flotte Jahre mit der Produktion ihrer bunten Hefte zugebracht. Das entspricht allenfalls – wenn überhaupt – einem halben Hundeleben. Bei ausgewogener Ernährung und guter Pflege können selbst Meerschweine älter werden. Worüber reden wir also?
Über Tellerwäscher, die noch immer keine Millionäre sind? Darüber, wie die Idee nach den Sternen zu greifen, sich seither mit den Mühen der Ebene plagt? Über ein verlässliches Netzwerk aus Mitstreitern und Sympathisanten, welches das Ganze ambitioniert am Laufen hält?
Ja, von all dem könnte hier die Rede sein, vor allem aber von der Zuversicht, dass weitere Etappen folgen, dass sich auch für das Maulbeerblatt der Weg als Ziel erweist. So wollen wir weiterhin das Geschehen im Berliner Südosten mit wachem und kritischem Blick begleiten, eigenwillige Menschen vorstellen, historische Bezüge herstellen, kulturelle Ereignisse ins Rampenlicht rücken und unsere Leser mit Nachdenklichem und purem Nonsens unterhalten.
Dabei bleiben wir dem 1. FC Union treu, der anspruchsvollen Schachgemeinde und nicht zuletzt dem verwöhnten Fanclub unserer einfallsreichen Küchenfee. Auch brisante Themen, wie der Großflughafen Schönefeld, werden uns weiterhin begleiten. Wir wünschen Frieden für die ganze Region und plädieren für einen Neustart in Sperenberg.
Veränderung ist jedoch keine Forderung, die sich allein an andere richtet. Auch das Maulbeerblatt ist weiterhin bemüht, immer wieder inhaltlich und in seinem äußeren Erscheinen über sich selbst hinaus zu wachsen, um für Leser und Anzeigenkunden gleichermaßen interessant und relevant zu sein. Neben der monatlichen Printausgabe wird sich das Augenmerk der Agentur elf62 künftig noch stärker auf die Webpräsenz des Maulbeerblattes richten. Das Internet erlaubt Unmittelbarkeit und Interaktion mit unseren Lesern. Zugleich ist die Webseite ein öffentliches Archiv, in dem man auch später frühere Ausgaben einsehen kann. Ein aktueller Veranstaltungskalender wird zudem den Informationswert der Seite steigern.
Wir haben uns viel vorgenommen, schon deshalb muss sich die Erde wohl noch etwas weiter drehen.
Glosse
Atemnot.
Werde beim morgendlichen Waldlauf schnell kurzatmig. Wie viel Zeit bleibt mir noch? Ab nach Hause und Beschwerde gegoogelt. Fein...
Interview
Im Gespräch mit Andreas Dresen
Foto: Danuta Schmidt Für den Film über den ostdeutschen Musiker und Baggerfahrer gab es am 3....
Aktuell
Drei zur Hundert
Die drei Cover zur 100. Ausgabe dieses Magazins stammen aus der Feder von HOLOB aka Markus Färber. 1981 im Fränkischen geboren...
