Stimmungstief im Erpetal

Wilder Wuhlebär mit momentaner Lebenssituation unzufrieden
Aufmerksame Leser werden sich erinnern: Wir berichteten im März diesen Jahres vom Auftauchen Wuzillas, dem Monster aus dem Wuhlesee, das uralter Legende nach Unglück über Köpenick bringt und auch den wilden Wuhlebären aus Sorge um sein Leben nicht mehr ruhig schlafen ließ.
Foto: Lutz Wunder
Nach erschütternden Ereignissen, deren Höhepunkt wohl die teilweise Verdunklung Köpenicks im Februar war, schien der Fluch Wuzillas, abgesehen vom andauernden Verkehrschaos in unserem Bezirk, nachzulassen und viele Bürger sind seit dem Aufstieg des 1. FC Union in die 1.Bundesliga überzeugt, daß Wuzilla wieder in den Tiefen des Wuhlesees verschwunden sei. Einer, der das jedoch gern genauer wüsste, ist der wilde Wuhlebär, der sich seit Monaten aus seinem Heimatbiotop zurückgezogen hat und seitdem notgedrungen im Revier eines Artgenossen sein Dasein fristet. Hier, im Erpetal, wo der cholerische Erpebär herrscht, ist der wilde Wuhlebär nur geduldet und sieht sich nahezu täglich Diskussionen hinsichtlich seiner Lebensweise und Aufenthaltsdauer ausgesetzt. Wir hoffen, daß der wilde Wuhlebär schon bald in sein Habitat zurückkehren kann, damit sowohl bei ihm selbst als auch beim Erperbären wieder Ruhe und Frieden zurückkehren können.

maulbeerblatt ausgabe 16 Aktuell, Editorial

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