Ein Schritt in die richtige Richtung

Fahrverbot für Dieselboote auf der Wuhle
Die letzten Tage des Jahres brachten für den wilden Wuhlebären wieder viel Kummer. Der sonst so gemütsstarke Vertreter der Gattung Ursus im Raum Köpenick litt tagelang an Schlaf- und Appetitlosigkeit, hervorgerufen durch Feuerwerk, das enthemmte Bürger bedenkenlos sogar im Wuhlebärschutzgebiet zündeten.
Der Wuhlebär flieht dem Feinstaub
Foto: Lutz Wunder
Auch die erhöhte Feinstaubkonzentration im Luftraum über seinem Heimatfluss ging nicht spurlos an ihm vorüber, was zu zahlreichen Anfragen besorgter Bürger bei der Köpenicker Gendarmerie führte, die sich durch das anhaltende nächtliche Husten im wuhlenahen Buschwerk verunsichert fühlten. Dies kam der renommierten Köpenicker Bärenforscherin Bärbel Grizzlowski zu Ohren, die umgehend eine Feinstaubmessung im Wuhlebärschutzgebiet veranlasste, die tatsächlich bedenkliche Grenzwertüberschreitungen nachwies. Umgehend hierüber informiert erließ der, dem wilden Wuhlebären stets wohlwollend zugeneigte Köpenicker Bezirksbürgermeister noch am gleichen Tag ein Fahrverbot für dieselbetriebene Boote auf der Wuhle - ein schönes Beispiel für bürger- und bärenfreundliche unbürokratische Politik, die hoffentlich Wirkung zeigt.

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