Radio Regina

Musikalische Improvisation in Köpenicker Atmosphäre
Ein sonniger Sonntagnachmittag am Spreetunnel in Friedrichshagen. Ist das nicht ein perfektes Ambiente um die Seele baumeln zu lassen? So verbringen viele gern ihren freien Tag und begegnen mit etwas Glück nicht nur Spaziergängern und Bootsfahrern, sondern auch den vier Jungs von Radio:Regina. Ihre Seele steckt in den Gitarren- und Basssaiten, den Drumsticks und den Tasten eines Saxophons.

radio_reginaGefunden haben sich Christian (20), Moritz (19), Martin (22) und Jakob (19) vor gut zweieinhalb Jahren, obwohl Radio:Regina selbst schon seit November 2003 existiert.

Von Beginn an waren sie für alle Musikstile offen und so überschlugen sie sich mit Punk-Rock-Elektro-Trash. Mit der Zeit und einigen Mitgliederwechseln innerhalb der Band legte sich diese stürmische Phase. Von da an kultivierte sich eine eher entspannte Unterhaltungsmusik von Bossa-Nova über Blues bis hinzu lockerem Jazz. Die Basis dazu beruft sich auf reine Improvisation. Dies fand offenbar – auch in einer gewissen Öffentlichkeit – guten Anklang, nicht zuletzt durch die Leidenschaft und den Spaß am Musizieren selbst, sondern auch durch das Talent der Vier einen ganzen Abend musikalisch auszufüllen.

Durch erste Auftritte auf Vernissagen oder Geburtstagsfeten avancierten Radio:Regina zu einer beliebten Band für nebenbei, um eine runde Atmosphäre zu schaffen. Damit hangelten sich die Jungs von einem Auftritt zum Anderen und erschienen in Folge dessen als Jazzquartett in Anzug und Fliege. Bei verschiedenen Gigs in Bars, oder bei Firmeneröffnungen, auf Hochzeiten, oder im VIP-Bereich größerer Musikevents (bspw. Colours of Music) lieferten Radio:Regina die passende „Fahrstuhlmusik“ im positiven Sinne, wie sie selber gern sagen.

Jetzt könnten sie regelmäßig in der Duke-Bar (Berlin-Köpenick) auftreten, doch steht den Vieren ein großer Stein in ihrem nächsten Weg: Bassist Christian geht für zehn Monate nach Australien, Gitarrist Martin hat eine Ausbildung abgeschlossen und ist noch auf Jobsuche, der Saxophonist Jakob wird ab Oktober studieren und Drummer Moritz sieht seinem letzten Schuljahr entgegen. Da sie jedoch gelernt haben sich gut an neue Umfelder anzupassen, können wir gespannt sein, wie improvisatorisch es weitergehen wird. – Gute Vier-Stunden-Live-Performance möchte sich mit Sicherheit keiner entgehen lassen!


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