Maulbeerblatt

Das Köpenicker Magazin für Erlesenes

Berlin, Köpenick, Friedrichshagen, Erkner, Schöneweide, Adlershof, Schöneiche, Hirschgarten, Müggelsee

Spannende Lokalnachrichten bieten Information und Reibung, pointierte Kolumnen sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Historische Themen stärken die Identität, Veranstaltungstipps und Erlesenes zum Hören, Sehen und Lesen vermitteln Orientierung. Interviews und Porträts geben interessante Einblicke. Entstanden ist das Magazin Maulbeerblatt in Berlin-Friedrichshagen, einem der glamourösen, liebenswerten Randbezirke der Hauptstadt, Teil Köpenicks, mit über 100 Jahren kreativer Vergangenheit von Wilhelm Bölsche über Johannes Bobrowski bis hin zu aktuellen Künstlern wie dem renommierten Regisseur Leander Haußmann. Das künstlerische Netzwerk um die elf62.net Grafik- und Textagentur strickt mit jeder Print- und Onlineausgabe neue Gewänder für das gar nicht graue Großstadtleben. Aus Berlin.

Unterwegs

Chinareise, Berge, Hütte

Zwischen zwei Welten

30 Tage  im Reich der Mitte unterwegs Ein mulmiges Gefühl breitete sich in mir aus. Ich hatte mich entschieden den heiligen Tai Shan in der Provinz Shandong, den bedeutendsten der fünf taoistischen Berge Chinas zu erklimmen, und ich wusste bis dato nicht, dass Bergbesteigungen hier in der Regel des Nachts unternommen werden. Erst 14 Tage zuvor war ich aus Köpenick ins aufregende Asien gestartet, um nach ...Gib mir den Rest!


Lost in Griechenland

Griechenlandurlaub. Und plötzlich sind alle Wertsachen weg. Die Griechen vor Ort sagen: Diebstahl! Und Überweisungsdienste in das Krisenland sind gesperrt. Das Ende eines Urlaubs? „Im Urlaub nach Griechenland? Ins Krisenland?!“ – „Na klar!“ hatte ich jedem erwidert, der mich skeptisch anschaute. Jetzt erst recht! Aus emotionalen Gründen: Griechenland, die herzlichen Menschen, das perfekte Essen und das unvergleichlich türkisblaue Wasser dort sind mir in den letzten Jahren ...Gib mir den Rest!


Pack die Badehose ein!

Pack ’was zu essen ein, wir fahren nach Brandenburg! Der Sonne brennt, der Schweiß tropft und auf den Straßen Berlins herrschen höllische Temperaturen – klare Anzeichen für den Sommer in der Stadt. Für die meisten Berliner bedeutet das: Ab ins Wasser. In den Sommerbädern von Neukölln bis Tegel liegen die Menschen dicht gedrängt und erinnern mit ihrem öligen Glanz dezent an Sardinen in der Dose. Auch ...Gib mir den Rest!


Baron in den Bäumen

Der Frühling ist da! Es ist zwar erst Mitte Februar, mein Schokoweihnachtsmann hat sogar noch Bauch und Beine, den Müggelsee könnte man noch getrost mit dem Fahrrad überqueren - aber gut. Für unverbesserliche Optimisten wie meine Freundin ist trotzdem schon Frühling: Die ersten Meisen stimmen bereits ihr Lied an und verleiden einem das sonntägliche Ausschlafen und das viel zu grelle Sonnenlicht lässt die Mattscheibe erblinden. ...Gib mir den Rest!


Recht mäßig

Wer in jüngster Zeit den Kaiser‘s-Parkplatz in der Bölschestraße nutzte, musste seine Einkäufe anschließend unter Umständen mit Taxi oder Tram nach Hause befördern. Die Firma Parkräume KG bewirtschaftet diese Stellfläche im Auftrag der TLG Immobilien, Vermieterin von Kaiser‘s. Ehe man sich‘s versieht, ist das Auto weg. Abgeschleppt. Der neue Standort wird nur gegen Sofortzahlung einer Geldsumme mitgeteilt, die deutlich höher ausfällt als die Abschleppkosten. Ist ...Gib mir den Rest!


„Tranquillo“ in tu?rkis

Kolonialgeschichte und Karibik, Korallen und Katamarane „Ein Licht, das von innen her leuchtet, kann niemand auslöschen.“ Diese kubanische Lebensweisheit charakterisiert das Leben auf der größten Karibikinsel treffend. Gut gelaunte, freundliche Menschen, Livemusik in Gassen und Bars, frische Cocktails und bunte Cadillacs – das sind die Sonnenseiten der „Königin der Antillen“. Hinter den Kulissen der beeindruckenden Paläste bröckelt jedoch vielerorts der Putz, einstige Prunkbauten gleichen heute Ruinen, ...Gib mir den Rest!


Jede Höhe hat ihre Zeit

Der Kletterpark Grünheide: Sanft schaukeln die Colakästen im Wind hin und her. Zehn, zwölf Meter u?ber den Köpfen leuchtet ihr Rot durch die Baumwipfel. Die Blicke der Kursteilnehmer, welche eben ihre Sicherheitseinweisung erhalten, gehen ab und an nach oben. Neugier mischt sich mit Ehrfurcht, Vorfreude mit Respekt. Nach Wochen, in denen Regen und Kälte schier endlos auf Land und Seele lagen, ist nun doch der Sommer ...Gib mir den Rest!


So blüht die Mark

Die Tage werden länger und viel versprechend zeigt sich die Sonne am märkischen Himmel. Die Maulwu?rfe werfen ihre Hu?gel auf, die Vögel bauen ihre Nester und erste Knospen zeigen den Fru?hling an, der zu einem Ausflug einlädt. Im Su?dosten von Köpenick erstreckt sich eine von der Eiszeit geprägte märkische Landschaft. Hier haben die Menschen seit Jahrtausenden das Land gerodet, gestaltet und bewirtschaftet. Marcel Proust folgend: Die wahre ...Gib mir den Rest!


Mi’kmaqs Land

Niemand weiß mit Bestimmtheit zu sagen, wie viele zusammenhängende Wasserflächen es im Dreieck zwischen South Shore, Yarmouth und den Acadian Shores sowie dem Fundy Shore und dem Annapolis Valley in Süd-Neuschottland tatsächlich gibt, nur gut sechs Flugstunden von Frankfurt und eine Mietwagentour von weiteren drei Stunden ab Halifax, der Hauptstadt Nova Scotias, entfernt. „Das alles ist uraltes Indianerland“, sagt Andrea Wegerer. In den maritimen Provinzen ...Gib mir den Rest!


Seefrauschaft rund Bornholm

Neun Seglerinnen aus Brandenburg und Berlin segelten eine der härtesten Ostsee-Regatten Deutschlands: Rund Bornholm Freitag, 10. Juli, 13 Uhr. 75 Stunden nach dem Start. Die Kurzinfo des Pressebu?ros der Warnemu?nder Woche zum Stand der Regatta Rund Bornholm 2009 verheißt nichts Gutes: „39 Yachten konnten bisher gezeitet werden. 26 haben aufgegeben. Auf die Ru?ckmeldung einer Yacht wird noch gewartet“. Die im Rahmen der Warnemu?nder Woche jeweils Anfang Juli laufende ...Gib mir den Rest!


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