Das Armutszeugnis des Reichtums Teil 3

Teil III: Die Postwachstumsökonomie – eine machbare Utopie Der Zins ist ein Werwolf und die Knappheit des Geldes ein Märchen, das eigentlich mit dem modernen Ideal der Menschenwürde nicht zusammenpasst. Dass jeder Mensch eine unantastbare Würde hat und damit einen unveräußerlichen Wert, das klingt in einer Gesellschaft, in der Geld als Ressource und als Wert […]

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Das Armutszeugnis des Reichtums Teil 2

Teil II: Der Werwolf namens Zins und sein glorreicher Gegenspieler Als meine Mutter mir den Zins erklärte, sagte sie: „Du musst dein Geld auf die Bank bringen. Damit es sich vermehrt.“ Vermehrt? Wie mein Hamster, der Junge kriegt? Geld, das Junge kriegt? „Warum vermehrt sich das Geld auf der Bank?“ fragte ich. „Das ist eben […]

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Das Armutszeugnis des Reichtums Teil 1

Teil I: Das Wunder von Wörgl Der Homo Sapiens ist das einzige Lebewesen, das Geld braucht, um leben zu können, und trotz der verheerenden Folgen, die die Erfindung dieses Mediums für den Planeten Erde und das ganze Universum hat (Armut, Kriege, Hunger, Ausbeutung und Zerstörung von Lebensräumen usw.), verkauft er sie immer noch als „Fortschritt“ […]

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Baby’s In Black

Die Geschichte von Astrid Kirchherr und Stuart Sutcliffe“ von Arne Bellstorf Es gab einmal eine Zeit, da waren die Beatles noch zu fünft, und Paul McCartney stand quasi nur zur Zierde auf der Bühne – sein E-Bass war nicht eingestöpselt, weil Stuart Sutcliffe offiziell den Bass spielte. Das war 1960 in Hamburg. Stu war John […]

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Die MS Völkerfreundschaft

  Der Anfang als „Stockholm“ 1946, also vor über 60 Jahren, wurde das Schiff in der Göteborger Werft Götnverken als Passagier- und Frachtschiff gebaut und auf den Namen „Stockholm“ getauft. Ihre Jungfernfahrt hatte die „Stockholm“ am 21. Februar 1948: Da schipperte sie von Göteborg nach New York und kam, anders als die „Titanic“ 36 Jahre […]

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Der Spreepark und seine Geschichte Teil 4

Nachdem die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz 1998 beschlossen hatte, dass der Plänterwald zu schützendes Naturschutzgebiet sei, fühlten sich die Wittes als Betreiber des Spreeparks gegen die Wand gefahren. Der Versuch, „den VEB Kulturpark in einen Freizeitpark moderner Prägung umzugestalten“, schien damit vom Senat sabotiert zu werden, denn, so schrieb die Spreepark GmbH 2001, „es […]

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Vom Kulturpark zum Spreepark

Der Spreepark also. Wenn man an der Haltestelle Treptower Park aussteigt und schön am Wasser entlang Richtung Südosten zwitschert, dann kommt man irgendwann zur „Zenner- Bar“, hinter der der Weg einen Knick macht, dann kommt ein Naturschutzschild mit dem Zusatz, dass hier für Hunde „Leinenzwang“ herrsche, dann kommen ein Grillschiff und ein Parkplatz – und […]

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Spreepark im Plänterwald

Von Otto zu Norbert Witte Die Risikobereitschaft, die Abenteuerlust und das nicht totzukriegende Stehaufmännchensyndrom, das waren und sind die Charaktereigenschaften des Schaustellerclans der Wittes. Da ging es nicht einfach um ein Rummelbüdchen, das die Väter jeweils ihren Söhnen vererbten – nein, es mußte schon etwas mehr sein. Otto Witte landete nach seiner gelungenen Flucht aus […]

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König von Albanien

Seit 2002 ist das Spreepark-Areal Brachland. Früher befand sich dort ein Rummelplatz. Schon zu DDR-Zeiten und nach der Wende hatte der Schausteller Norbert Witte dort den größten Rummel im vereinigten Deutschland betreiben wollen. Größenwahn? Nein, nur Visionen. Das lag ihnen schon seit Generationen im Blut, den Wittes. Norberts Großvater schon hatte es seinerzeit bis zum […]

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Als Berlin noch Chicago war

Wenn man Werner Gladows Geschichte liest, dann denkt man nicht nur an Al Capone, den er selbst als Vorbild nannte, an Gestalten wie Zahnstocher- Charlie, Gamaschen-Colombo und die „Freunde der italienischen Oper“, sondern auch an Ganoven wie den irischen Willie Brennan („Brennan on the moor“), Michael Collins und seine „zwölf Apostel“ in der Anfangsphase der […]

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Wie der Berliner Fernsehturm beinahe einmal auf den Müggelbergen gebaut wurde …

Ähm. Fernsehturm? In Köpenick?! Seit wann das denn? Gar nicht, klar. Aber fast. Hätte sein können, der Fernsehturm in Köpenick. Wenn – ja, wenn der Flughafen Schönefeld nicht gewesen wäre. Oder wenn die DDR-Bauherren professioneller gearbeitet und nicht so viel schlechte Ossiplörre gesoffen hätten. Der Fernsehturm am Alexanderplatz in Mitte, der 2009 40-jähriges Bestehen feiert, […]

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